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Destino24 Magazin

Spiritualität

Spirituelle Fähigkeiten: Segen oder Fluch?

Vielleicht geht es Dir ja auch so: Du entdeckst für Dich, dass sich immer wieder „seltsame Zufälle“ in Deinem Leben ereignen, Du weißt oft schon vorher, dass Dich jemand anruft, oder was ein anderer sagen möchte. Du spürst die Anwesenheit von Verstorbenen, oder nimmst Gerüche wahr, die sich in Deiner direkten Umgebung eigentlich nicht befinden können. Diese Liste könnte ich noch endlos fortsetzen. Wahrscheinlich gab es bereits Momente, in denen Du an Deinem Verstand gezweifelt hast, oder zumindest der Versuch von Dir gestartet wurde, eine „rationale“ Erklärung für die erlebte Erfahrung zu finden. Aber ich glaube das Wichtigste Thema dabei ist die Frage: Mit wem kannst Du darüber reden?

Aus eigener Erfahrung kann ich Dir versichern, dass Du definitiv nicht verrückt bist! Aus Erzählungen weiß ich, dass es aber leider auch in der heutigen Zeit wohl immer noch schwierig ist, für all diese Erfahrungen geeignete Gesprächspartner zu finden. Viele Menschen, die in meinen Beratungen eine Anlaufstelle finden, berichten mir darüber, wie sehr sie sich zum Teil schämen. Es ist ihnen peinlich, darüber zu sprechen, oder geschweige denn dazu öffentlich zu stehen. Sie werden von Nachbarn, Freunden, Kollegen und sogar von Familienmitgliedern mit ungläubigen Augen angesehen und als „jetzt durchgeknallt“ und seltsam eingestuft

Ich möchte diesen Artikel einfach dafür nutzen, auf genau diesen Punkt aufmerksam zu machen! Du bist nicht verrückt und es muss Dir auch nichts peinlich sein! Im Gegenteil: Du hast einen wichtigen Anteil in Dir und Deinem Leben entdeckt! Trau Dich, auf diesem Weg weiter zu gehen, gib Deiner inneren Stimme Raum und versuche die Aussagen im Außen zu ignorieren. Es ist absolut nichts falsch daran, sich über den Sinn des Lebens Gedanken zu machen, oder wie es z.B. nach dem Tod weitergeht. Es ist in Ordnung, all diesen „seltsamen Zufällen“ auf den Grund zu gehen und zu entdecken, das es eben KEINE rationale Erklärung dafür gibt. Und es ist ebenso in Ordnung zu entdecken, dass sich tatsächlich Geistwesen um Dich herum aufhalten, die Du auch auf die unterschiedlichsten Arten wahrnimmst.

Es ist wichtig, in diesen Situationen einen Austausch mit Gleichgesinnten erleben zu können, oder einen Mentor zu finden, durch den man sich weiterentwickeln kann. Ich gebe Dir Recht, wenn man eben genau diese Dinge nicht an jeder Ecke findet. Aber ich kann Dir auch versichern, dass es eben genau diese Möglichkeiten gibt! Von meiner Seite kann ich Dich z.B. herzlich in ein Gespräch mit mir einladen! Ich schaue mir gerne Deine Situation mal genauer an und stehe für all Deine Fragen zur Verfügung. Durch eigene, sehr langjährige Erfahrungen kann ich Dir helfen, Deine Stärken in der spirituellen Wahrnehmung herauszufiltern und Dir wichtige Ratschläge für Deine nächsten Schritte geben.

Die Spiritualität ist ein großer Begriff, mit unglaublicher Vielfalt. Sich darin zu Recht zu finden, fällt am Anfang schwer. Aber es ist nicht unmöglich! Auch für Dich gibt es dort einen Platz.

Wenn Du mehr darüber wissen möchtest, kontaktiere mich gerne per email, oder natürlich auch über die direkte Beratung. Schreibe mir auch gerne in die Kommentare, wo Du gerade stehst, oder auch, welche Erfahrungen Du bisher gemacht hast. Ich bin gespannt, was Du zu berichten hast!

Trau‘ Dich ruhig, einen nächsten Schritt zu gehen und höre immer auf Dein Bauchgefühl.

In diesem Sinne sage ich bis ganz bald und ich freue mich, von Euch und Euren Erlebnissen zu erfahren!

Eure Stephanie

Auf in die Welt

Der Tag der Geburt. Ein Mensch wird auf diese Erde geboren. Ein Wunder, ein großes Ereignis, Freude und Dankbarkeit. Groß und Klein liegen sich in den Armen und wünschen den Eltern und Anverwandten alles Gute. Die besten Glückwünsche gelten dem Neugeborenen. Einen Menschen zur eigenen Lebenstüchtigkeit zu bringen, dazu ist immer Kraft, Beständigkeit, Liebe, Glaube, Zuversicht notwendig. Die Standfestigkeit des freien Willens zu entwickeln ist eine der schwierigsten Aufgaben, die Eltern dem Nachwuchs vermitteln können.

Geburtstage werden für Kinder, Jugendliche und Erwachsene je nach Bedeutung, Finanzkraft und Stellenwert, in der Familie und Gesellschaft gefeiert. Besonders fallen dabei die Geburtstage mit der Null ins Gewicht. Ich finde Geburtstagsfeiern wunderbar, sind sie doch auch Anlass für einen persönlichen Blick in den eigenen Lebensverlauf. Annehmlichkeiten wie Kaffee und Kuchen gehören für mich auch im kleinsten Rahmen einfach dazu.

Für viele Menschen sind Geburtstage, ein Grund sich zu freuen, andere mögen sie nicht besonders, schließlich wird der Körper ein weiteres Jahr älter. Manche finden das schon entsetzlich. Doch bekanntlich ist das unser Leben, das wir in dem Körper verbringen. Nicht vergessen, der freie Wille spielt hier eine bedeutende Rolle. Setzen wir ihn ein. Machen wir was aus dem Dasein, auf dieser Seite des Lichts. Geburtstage und seine Feiern können sich zu einem Ritual entwickeln, will sagen, fast jeder hat den gleichen Ablauf. Irgendwann zählen die Konsumgeschenke nur noch und die Besinnung auf menschliche Werte wie Liebe, Glaube und der Blick auf die eigene Zukunft sind in der Lebenskurve liegen geblieben. Und dann gibt es unerwartetes Ereignis, das gar nicht in die Lebensplanung passt: Der 2. Geburtstag. Ein täglicher Unfall, den Körper durchläuft ein Ereignis, ärztliche Hilfe, Intensivpflegestation, Koma, Reha – Aufenthalt, Schlaganfall, Stürze, und vieles mehr kann eintreten. Das nicht vorhersehbare Unglück. Das will so gar nicht in unser perfekt geplantes Leben passen. Bitte bedenke aber, viele von uns haben ein solches Leben nicht, das perfekt geplante. Die Wechselfälle des Lebens können wir nicht voraussehen, sie gehören einfach zu uns.

Ich wiederhole, und dann sprechen wir vom 2. Geburtstag. Den können Menschen bekommen, denen Unfälle wiederfahren, plötzliche Körperbeeinträchtigungen auftreten, Kampf des Körpers auf der Intensivpflegestation und hoher ärztlicher Arbeitseinsatz zur Rettung des Lebens aushalten müssen. Menschen, die Unfalleinwirkungen schlimmster Art überleben, die sprechen in der Regel von Zufällen und  einem 2. Geburtstag. Die geistige Welt hat sie aus ganz bestimmten Gründen noch nicht auf ihre Seite gehen lassen, weil sie wohl noch einige Aufgaben zu erledigen haben.

Ich gehöre auch der Personengruppe, die den zweiten begehen dürfen. In diesem Destino Magazin findest Du unter „Wahre Geschichten“ mein Erlebnis mit dem Titel „Mein 2. Geburtstag.“  Das ist in diesen Tagen 42 Jahre her. Unglaublich, nicht wahr? Am 19. 1. 1979 traf es mich auf der Autobahn. Mein Leben nahm danach allmählich einen Verlauf, den ich mir habe nicht vorstellen können. Die geistige Welt hat so einiges präsentiert. Ich durfte den Weg in die Spiritualität gehen. Eine Reihe von Ereignissen kreuzte mein Weg. Die Tagesereignisse lassen mitunter einiges verblassen. Doch es lohnt sich, sie festzuhalten. Ein spirituelles Tagesbuch kann dabei helfen. Du wirst überrascht sein, wenn Du die für Dich unerklärlichen Ereignisse notierst. Bedenke immer, es gibt keine Zufälle

Im letzten Jahr, meine Frau und ich dachten an meinen 2. Geburtstag, kam ein Wechselfall wie immer unerwartet auf mich zu. Und zwar in Form eines Zahnes. Einen Tag nach dem Geburtstag meiner Frau, den wir leider nicht feiern konnten, musste ich zur Notbehandlung in eine Zahnklinik. Den Lesern, die mir zurufen, dann hättest Du früher zum Zahnarzt gehen müssen, sei gesagt, dass ich das genau gemacht habe. Aber mein Zahn hat die Behandlung ignoriert.  Der behandelnde Arzt in der Klinik, ein Könner seines Fachs, brachte mir unmissverständlich bei, dass ein späteres Kommen und eine Verzögerung der Behandlung mein Ableben bedeutet hätte. Eine Kliniksaufenthalt schloss sich nach der Behandlung an. Der mich seit Jahren behandelnde Hausarzt erklärte mir später, dass ich in früheren Zeiten wegen dieser Beschwerden, ich zitiere, gestorben wäre. Was soll ich sagen, jetzt darf ich einen 3. Geburtstag begehen. Ganz schön irre. Während des Klinikaufenthalts hatte ich Zeit, mir Gedanken zu machen, welche Aufgaben auf mich warten. Die mache ich mir übrigens ständig.  Ich bitte die geistige Welt häufig, mir dabei zu helfen, denn ganz von allein geht das nicht.

Beim Schreiben dieser Zeilen bin ich schon verblüfft, was alles möglich ist. Ein starker Partner um mit den widrigen Lebensumständen klar zu kommen ist die Spiritualität und die Möglichkeit die geistige Welt um Unterstützung zu bitten. Niemals dabei vergessen ihr danke zu sagen!

Bleiben wir in diesen komplizierten Wochen fröhlich und zuversichtlich, und sprechen uns gegenseitig Lebensmut zu.

Die Welt der unbegrenzten Möglichkeiten ist die Spiritualität.

Bleib gesund und bis zum nächsten Mal.

Viele Grüße

Wolfgang

Die Vorfälle, die Zufälle, die Begebenheiten, die nebensächlich wahr genommen Tatsachen, irgendwann bemerkst Du sie nicht mehr einfach so, sondern nimmst sie wahr. Wie war doch gleich noch? Wieso fällt eine Zeitung einfach vom Tisch auf den Fußboden. Wie kommt es, dass eine Duschflasche nachts in die Dusche fällt? Wieso sehe ich abends einen Mann mit einem Rollator durch die eigene Diele fahren? Warum steht nachts eine Frau in morgenländischer Kleidung in unserem Schlafzimmer am Bett meiner Frau? Es ist die Zahl der vorerst unerklärlichen Vorfälle. Was geht hier ab, so würde unser Enkelsohn die erste Frage stellen. Tja, was geht hier ab. Eine gute Frage. Wie sehen Antworten aus, kann es welche geben? Verstandeserklärungen gab es bisher keine.

Die Rückschau

Ich habe mich entschlossen, die immer wieder auftretenden Ereignisse als Begebenheiten zu titulieren. Wann begannen sie und schaffe ich es, sie festzuhalten? Ruhe und Nachdenken halfen mir dabei. Ich habe eine erstaunliche Liste füllen können. Ich darf dir sagen, die Überraschung ist schon groß. Es gibt aktuelle und zeitlich enorm zurückliegende. Einige fanden bereits in meiner Jugendzeit statt. Nun will ich mit diesen Zeilen hier einige anführen.

Hören und Sehen von Begebenheiten

Ich darf dir sagen, dass es sich hier um tatsächlich erlebte Begebenheiten handelt. Durch sie habe ich den spirituellen Weg beschreiten dürfen.

Meine Frau und ich sitzen im Wohnzimmer. Wir können auf einen im Raum stehenden Sekretär blicken. Eine Zeitung schwebt hoch und segelt auf den Fußboden. Wir lachen und bedanken uns beim aktiven Geisteswesen für seine Anwesenheit und Freude. Die Geschichte mit der von allein sich bewegenden Zeitung ist übrigens kein Einzelfall.

Nach einem langen Tag sind wir zu Bett gegangen und kurze Zeit später eingeschlafen. Ich werde in der Nacht wach und sehe am Bett meiner Frau eine in morgenländischer Kleidung aussehende Frau stehen. Auf dem Kopf trägt sie ein gesticktes Tuch, einen gleich aussehenden Rock und eine prächtig gestaltete Weste. Alles in weiß. Sie ist ca. 1m 60 groß. Sie schaut meine schlafende Frau an, blickt zu mir und ist verschwunden.

Während des Sommers sind wir zu Besuch bei den Eltern meiner Frau an der Ostsee, in einem kleinen Dorf. Herrliche Landschaft und eine köstliche Ruhe. Einfach empfehlenswert. Es ist Nacht. Ich werde wach. Direkt an meinem Bett steht ein großer Mann, trägt eine braune Kutte ca.1m80 groß, langes Haar und schaut mich an. Ich schaue zu ihm hoch und er ist verschwunden. Zeitlich versetzt hat mich dieses Geisteswesen in der Nacht noch zweimal besucht.

In unserer Wohnung, die eine längere Diele aufweist, sehe ich durch die Wohnungstüre einen Mann kommen, der einen Rollator vor sich her schiebt. Er geht in das Esszimmer und ist verschwunden. Immer wieder finden meine Frau und ich weiße kleine Federn in dem Wohnhaus, in dem wir wohnen. Während des Sommers sind wir in einem Kaufhaus. Meine Frau befindet sich auf der Suche nach Wunschkleidungsstücken. Ich vertreibe mir in solchen Fällen die Zeit damit, dass ich Uhren bestaune. Dabei sehe ich für mich unerwartet einen lebensalten Mann in stark abgetragener Kleidung auf einem Stuhl sitzen. Dieser Herr hat vorher dort nicht gesessen. Ich schaue zu ihm, er zu mir, mir wird ganz warm. Die Begebenheit dauert etwa 2 Minuten. Der Herr sitzt einfach dort, strahlt eine Ruhe und Freundlichkeit aus, die einfach unglaublich ist. Ich drehe mich kurz zur Seite, wieder zurück und der Stuhl ist leer. Der Mann ist verschwunden. Unfassbar.

Aus Platzgründen ende ich hier mit der Schilderung von Begebenheiten. Wir werden dir zu einem späteren Zeitpunkt von weiteren Begebenheiten erzählen.

Fazit

Meine Frau und ich hatten das außerordentliche Vergnügen und die Ehre, von Geistwesen einen Besuch abgestattet bekommen zu haben. Mein Vater, der bereits seit einer Weile in der geistigen Welt aktiv ist, hat mir in seinem physischen Leben immer wieder von seinen ähnlichen Begebenheiten erzählt. Bist du neugierig geworden? Melde dich einfach bei uns. Vielleicht hast du ja auch einige Begebenheiten wahrgenommen. Schreibe sie alle auf, beobachte dein Umfeld, und versuche die Zeitabstände festzuhalten. Höre in dich hinein, und versuche eine mögliche Energie wahrzunehmen. Einige Mühe kann das schon wert sein. Es wird dich mit Freude und Zufriedenheit erfüllen. Falls du es möchtest, wir können dir helfen.

Die Welt der unbegrenzten Möglichkeiten ist die Spiritualität.

Bleib gesund und bis zum nächsten Mal.

Viele Grüße

Wolfgang

Heute ist der Auftakt zu einer hoffentlich interessanten Informationsfolge zum Thema Nahtoderfahrungen. Aber zuerst möchte ich mich kurz vorstellen:

Mein Name ist Wolfgang und mit einem Lebensalter von Mitte 70 kann ich sagen, das ich mich bereits seit Jahrzenten, mit den unterschiedlichsten Themen der Spiritualität beschäftige. Für das Magazin von Destino habe ich nun die wunderbare Möglichkeit gefunden, meine Erfahrungen und Gedanken, über die vielfältigen Themen der Spiritualität, mit Euch zu teilen.

Ich freue mich auf die kommende Zeit und starte unsere Reise heute, mit einem „lockeren“ Blick auf ein sicherlich komplexes Thema: die Nahtoderfahrung. Aus einer eigenen, erlebten Nahtoderfahrung, interessiert mich dieses Thema natürlich besonders.

Lasst uns also starten, mit einigen Fragen in die „Runde“: Seit Ihr heute schon gestorben oder wann war es das erste Mal. Könnt Ihr Euch noch erinnern. War es schön oder erschreckend. Also, war einer von Euch schon fast tod und durfte es nicht sein? Niemand? Gut. Auf geht´s.

Ich gebe zu. Für viele Menschen ist das kein prickelndes Thema. Denn wer will schon sterben, obwohl, na, jeder weiß, dass es eines Tages so weit ist.

Nun ist bekannt, dass es Wechselfälle des Lebens gibt wie Unfälle, Operationen, plötzlich auftretende körperliche Schwächen und vieles mehr.

Menschen denen das widerfahren ist, berichten, dass sie ihren Körper verlassen haben, als Geistesmaterie durch einen Tunnel auf ein Licht zu schwebten und am Ende auf helle Gestalten sahen. Mitunter sahen sie Verstorbene aus ihrer Familie, die ihnen zuwinkten.

Für Menschen die ein Nahtodeerlebnis hatten war hier die Reise zu Ende. Sie wurden zurückgeschickt, weil in ihrem Seelenplan andere Informationen gespeichert sind.

Der Tod des Körpers, das Hinübergehen des Geistes und der Seele war für sie noch nicht erlaubt. Ihr Lebensweg musste noch fortgesetzt werden.

Die Kraft der geistigen Welt schickte ihre Energie in ihren Körper zurück zum physischen Leben.

Menschen die auf einem OP Tisch lagen schweben über ihren Körpern, nehmen die Menschen am OP Tisch und den OP Raum war. Sie berichten später über ihre außerkörperlichen Erfahrungen und gaben genau die Situation wieder.

Menschen,  die von Autounfällen betroffen waren berichten, dass sie nach einem Aufprall nichst mehr warnahmen, sie schwebten, ein rasendes Bild  war in ihrem Kopf, das rückwärts lief. Das Bild lief ab bis es an einem bestimmten Punkt stoppte. Einige sahen ein helles Licht, einen Arm mit einer abwehrenden Position, der bedeutete, sie dürfen noch nicht ins Licht kommen.

Andere wiederum durften länger im Licht bleiben, sozusagen als erstes  Kennenlernen, sie fühlten sich unendlich glücklich. In der Regel wurden viele wieder zurückschickt. Aus ihrer Sicht: leider.

Alle Menschen die ein Nahtoderlebnis hatten, waren hinterher verändert. Sie ruhten in sich, wären nicht mehr ängstlich, beim Thema Tod empfanden sie keiner Furcht mehr, strahlten eine neue Lebenssicherheit aus. Für sie hatte ein neuer Lebensabschnitt begonnen.

Einige verspürten eine spirituelle Energie, die vor dem Unfall nicht bei ihnen war.

Nahtoderfahrungen. Eine menschliche Erfahrung wie nah wir vom Leben am Übergang zum physischen Tod sind. Wer darf sie haben? Das wissen wir nicht, es ist unvorhersehbar.

In Deutschland so ca. Schätzungen haben rd. 3,5 Millionen eine Nahtoderfahrung erlebt.

Der größte Teil hat nie ein Wort darüber erzählt. Aus Angst als nicht normal, krank, gestört oder bisher noch nicht in eine geschlossene Anstalt eingewiesen worden zu sein.

Gott sei Dank gibt es Wissenschaftler, auch in Deutschland, die sich mit Thema ernsthaft befassen und in vielen wissenschaftlichen Expertisen, Büchern das Thema  veröffentlicht haben.

Nach Jahren des Schweigens ist dieses Tabuthema endlich aufgebrochen.

Mit Hilfe des Destino Magazins möchte ich heute beginnen, mit meinem Artikel das Thema Nahtoderfahrungen zu enttabuisieren.

Hilf´ dabei und hab´ keine Scheu, uns über Deine Nahtoderfahrung zu berichten. Unsere Rubrik „Wahre Geschichten“ bietet für jeden Menschen die Möglichkeit, über eigene, erlebte spirituelle Erfahrungen zu berichten. Du kannst Dich darauf verlassen, dass auf Deinen Wunsch, Dein Erlebnis bei uns auch anonym veröffentlicht werden kann.

Wir sind aufgerufen mehr aus unserem Leben zu machen.

Gestalten wir es mit mehr Liebe, Glauben und Hoffnung.

Es lohnt sich.

Herzlichen Dank für das Zuhören!

Herzliche Grüße,

Wolfgang

Abschied von meinem Vater im Juli 2000

Mein Vater, verwitwet, in der 2. Hälfte des 80iger Lebensjahres, war fest entschlossen auf die andere Seite zu gehen.
Ein langes arbeits- und entbehrungsreiches Leben war erfüllt mit vielen Höhen und Tiefen. Seine Frau, die es mit lange geteilt hatte, besuchte er, solange es gesundheitlich ging, konnte auf dem Friedhof.

Beruflich wie auch in der Familie hatte er das tägliche Leben durchorganisiert. Finanziell war er auf sicherem Stand.

Es war die Einsamkeit, die ihm schaffen machte. Groß helfen lassen wollte er sich nicht.

Sein Körper war ausgelaugt, gezeichnet. Geistig jedoch ein Riese. Täglich trainierte mein Vater sein Gehirn. Gedichte auswendig zu lernen, das war seine Spezialität. CONRADY Das große deutsche Gedichtsbuch, es steht seit langer Zeit auf unserem Bücherbrett.

Bei einem meiner Besuche erzählt er mir ansatzlos, das meine Mutter bei ihm. gewesen wäre. Auch weitere Besucher würden zu ihm ins Wohnzimmer kommen. Er beschrieb die Besucher genau. Manche kannte mein Vater.

Anfänglich machte ich mir so meine Gedanken über seine Erzählungen.
Bei jedem meiner Besuche erzählte er mir von den Besuchern; jetzt fragte ich ihn auch Einzelheiten.
Spiritualität war in unserer Familie so gut wie nie thematisiert worden, was sich im Laufe der Zeit wohl grundlegend veränderte…

Die Tage plätschern dahin, bis zu dem Abend Anfang Juli 2000.

Mein Vater liegt im Wohnzimmer angezogen auf der Couch. Er sagt kein Wort. Auf jede Frage keine Antwort. Die Situation spitzte sich so zu, dass ich dem inzwischen komplett anwesenden Rettungsteam die verbindliche Anweisung gab, meinen Vater in das naheliegende Krankenhaus zu bringen.

Die nächsten 2 Monate waren mit die anstrengensten in unserem und meinem Leben.

Am Abend vor seiner Operation saß ich an seinem Krankenbett.
Mein Vater erklärte mir die Einzelheiten der am nächsten Tage stattfinden Operation. Er lag entspannt, lächelte, war abgeklärt und gütig.
Sein Antlitz vermittelte keinerlei Schmerzen.

Irgendwie nahm seine Ausstrahlung mich mit in Beschlag.
Wichtige Hinweise teilte mein Vater mit, wo ich was an Unterlagen finden würde, eine Zeichnung auf die Fundstellen ließ er mich anfertigen und stellte dann fest, jetzt wüsste ich über den bürokratischen Kram Bescheid.

Und dann kam es „knüpperdick“.
Er fragte mich, ob ich auch immer die Stimmen im Kopf höre. Bei ihm war es schon immer so. Seine Enkeltochter verfüge über eine hohe spirituelle Begabung (…ergebnisorientierte Zusammenfassung seiner Hinweise). Er fragte nach, was mit mir wäre. Ich bejahte die Frage. Mein Vater schien zufrieden zu sein. Er erzählte mir noch von einigen Begebenheiten mit Besuchern.

So, das war ́s. „Jetzt beten wir das Vaterunser und das Gegrüßt seihst Du Maria“. Mein Vater betete die ersten Worte und – ich bin heute noch immer ergriffen und demutsvoll – dann wurde sein Kopf von einer auf und ab leuchtenden Lichtflut die sich auf seine Schulter legte, umhüllt. Der Kopf- und Schulterbereich war umschlossen durch das unglaubliche farbige Licht, das sich ohne Unterlass ständig veränderte! Eine in sich liegende tiefe Ruhe, ja das war wohl, was ich auf einmal verspürte.

Das Farbbild verschwand mit dem Ende des gemeinsamen Gebetes.

Mein Vater lächelte, gab mir die Hand und verabschiedete sich.

Währen des langen Aufenthaltes auf der Intensivpflegestation, mein Vater lag etwa 2 Monate im Koma, „sagte“ er zu mir bei meinen täglichen Besuchen „ bald habe ich es geschafft“. Und so war es auch.

Jahre später sagte eine spirituell begabte Dame, der ich von diesem Erlebnis erzählte, dass sie mich darum beneiden würde. Es war wohl, so die Dame, der Erzengel Metatron. Er hat eine Farbschwingung, die von einem satten Goldton über Orange bis Rot reicht, so dass er der Sonne gleicht (…Diana Cooper in Der neue Engel-Ratgeber).

Ja, das waren die Farben. Und mir war es erlaubt sie zu sehen!
Die danach eingetretenen spirituellen Erlebnisse sind eine andere Geschichte….

Wolfgang K., Siegburg

Die Autorin